Casting für Brettspiele

Selbstverständlich gibt es ein Casting für Brettspiele. Monat für Monat drängen sich zahlreiche Kandidaten auf, die alle nur eins wollen: einen Platz im Spieleregal zu Hause. Nicht jeder wird Kandidat und erst recht nicht schaffen es alle Kandidaten in die engere Auswahl. Wer dann hinterher den grünen Meeple bekommt und kommen darf, entscheidet sich manchmal überraschend spontan. Schließlich gibt es Brettspiele, in die man sich sofort verliebt und unbedingt haben muss.

Fremdgespielt bei anderen Menschen macht man sich dann auf verzweifelte Suche, wo man das Spiel zu einem akzeptablen Preis erwerben kann.

Memoir ’44 New Flight Plan

2   45 bis 90 Min. mehr dazu
Nachfolger des längst vergriffenen Air Packs. Für Liebhaber des Spiels ein Pflichtkauf, der 21 neue Szenerien bietet.
Einschätzung:

Star Wars: Outer Rim

1 bis 4   120 bis 180 Min. mehr dazu
Unterwegs als einer der bekannten Schmuggel aus dem Star Wars Universum. Wirkt auf mich bisher eher wie ein Firefly für Arme. Ob das Spiel wirklich Potential hat oder nur mit auf die Lizenz setzt, muss sich erst noch zeigen.
Einschätzung:

Der Herr der Ringe: Reise durch Mittelerde

1 bis 5   60 bis 120 Min. mehr dazu
Ein kooperatives Herr der Ringe Brettspiel mit App (obligatorisch). Noch überwiegt bei mir die Skepsis, aber Herr der Ringe zieht eigentlich immer.
Einschätzung:

SpaceCorp

1 bis 4   30 bis 120 Min. mehr dazu
Die Eroberung des Weltraums als thematisch sehr dichtes Spiel von GMT. Über drei Ären stoßen die Spieler immer weiter in den Weltraum vor, bis schließlich Sprünge in andere Sternensysteme möglich sind.
Einschätzung:

No Retreat! — The French and Polish Fronts

2   180 Min. mehr dazu
Zwei Spiele in einem, jeweils mit mehren Szenarien. Interessant ist hier die relativ geringe Dichte an Counter und die Kombination mit Eventkarten. Man muss allerdings Wargames gegenüber aufgeschlossen sein.
Einschätzung:
Casting an der Grenze

Beim Casting bleiben immer wieder Spiele auf der Strecke. Schuld daran ist nicht nur ein knallharte Türsteher, der panisch auf das bereits übervolle Spieleregal blickt. Öfter kommt es vor, das ein Titel das nicht halten kann, was der Hype verspricht. 

Man kann nicht alle haben — meistens sind am Monatsende mehr Brettspielwünsche als Geld über. 

Einkaufen

Spiele kauft man am besten vor Ort im Fachhandel. Doch nicht immer gibt es ein passendes Angebot. Fehlende Zeit sind genau so wie günstigere Preise ein Argument für Onlineshops. Hier meine persönlichen Favoriten:

Foren

In Foren kann man sich online nicht nur über Neuheiten austauschen, sondern sich auch bei Problemen mit Spielregeln weiterhelfen. Es gibt sowohl welche von namenhaften Verlagen als auch unabhängige Foren.

Websites

Mittlerweile gibt es zahlreiche Websites rund um Brettspiele. Ein paar davon gehören zu denen, die man unbedingt kennen sollte, weil sie weit aus mehr als nur Rezension bieten.

Brettspiele sind quasi von Natur aus offline angelegt. Es gibt regelmäßige Treffen von Vereinen und privaten Veranstaltern, bei denen man in lockere Atmosphäre neue Menschen und Spiele kennen lernen kann.

Treffen

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