Gentes

Das Mittelmeer wird gemeinhin als Wiege der abendländischen Zivilisation angesehen. Das dürfte einer der Gründe sein, warum sich eine ganze Reihe von Zivilisationsbrettspielen in dieser Region austobt. Gentes (lateinisch für Völker) stellt hier keine Ausnahme dar. Allerdings ist die Karte des Mittelmeerraums in dem Spiel lediglich ein fast unbedeutender Nebenschauplatz. Während einige Aspekte von Gentes durchaus bekannt wirken, ist der Faktor Zeit als Kosten für Aktionen interessant implementiert und erfordert ein sorgfältiges Abwägen der eigenen Spielzüge, da die Auswirkungen deutlich spürbar in den Folgerunden sind. Wer sein Zeitkonto strapaziert, hat später weniger Aktionen zur Verfügung.

Grüne Stadt in Cyrene

Worum geht es in diesem Spiel

Bis zu vier namenlose Völker konkurrieren bei Gentes darum, in die Analen der Geschichte einzugehen. Angeführt werden sie von den Spielerinnen und Spielern, denen unterschiedliche Möglichkeiten der Einflussaufnahmen zur Verfügung stehen.

Kern von Gentes sind dabei die 54 Zivilisationskarten, welche sich auf drei Epochen verteilen. In jeder Epoche stehen nur die Karte der jeweiligen Epoche zur Verfügung, plus zusätzlich solche, die aus einer vorherigen Epoche auf den Ablagestapel gewandert sind.

Jede Zivilisationskarte bringt beim ausspielen eine bestimmte Anzahl an Siegpunkten. Karten der ersten und zweiten Epoche bringen zusätzliche noch Punkte durch Synergien mit bereits eigenen ausliegenden Karten, wenn diese identische Symbole aufweisen. Auch wenn die Karten der dritten Epoche keine zusätzlichen Punkte durch Synergieeffekte ergeben, sind sie hinsichtlich der möglichen Siegpunkte am attraktivsten. 

Um Karten überhaupt abspielen zu können, müssen zuvor bestimmte Bedingungen erfüllt sein. Jede Zivilisationskarte zeigt die sechs unterschiedlichen Berufsgruppen im Spiel: Priester, Soldaten, Kaufmänner, Handwerker, Adlige und Gelehrte. Je nach Karte muss man eine festgelegte Mindestzahl in den einzelnen Berufen in der eigene Bevölkerung ausgebildet haben. Zusätzlich können manche Karten auch noch eigene Städte auf dem Spielplan mit bestimmten Symbolen erfordern.

Neben den Siegpunkten können ausgespielte Karten noch einmalige Effekte, einen dauerhaften Bonus oder pro Runde eine exklusive Aktion ermöglichen.

Nach insgesamt drei Epoche endet das Spiel mit einer letzten Wertung. Sieger ist dann der mit den meisten Punkten.

Spielablauf

Zu Beginn einer Partie Gentes wird in Abhängigkeit zur Spielerzahl die passende Seite des Spielpans verwendet und die Aktionssteine darauf verteilt. Die sechs großen Ausbildungsfiguren werden zufällig auf dem Ausbildungskostenbereich platziert und die Zivilisationskarten nach Epochen getrennt gemischt.

Jeder Mitspieler erhält sein eigenes Tableau und die farblich dazu passenden Spielsteine. Auf dem Tableau werden Schlösser für noch nicht freigeschaltete Ablageplätze gelegt, ebenso eine Sanduhr auf das Aktionsfeld ganz links. Dies steht erst in der zweite Runde zur Verfügung.

Für den unteren Bereich seines Tableaus erhält jeder sechs kleine Ausbildungsfiguren. Für diese kann man abschließend noch eine Voreinstellung vornehmen. Insgesamt stehen jedem Spieler vier Trainingspunkte zur Verfügung, mit denen er seine Ausbildungsfiguren jeweils um einen Schritt weiter auf dem Tableau bewegen kann. Da jeweils zwei Figuren in einer Reihe auf gegenüberliegenden Seiten starten, führt dies früher oder später dazu, dass  eine Figur die andere Figur beim weiter bewegen zurückdrängt.

Vor der ersten Runde können die Spielerinnen und Spieler die Trainingspunkte frei verteilen, sollten sich jedoch an den zwei Zivilisationskarten orientiert, die sie neben 20 Münzen als Startkapital erhalten. Dabei können die Karten abwechselnd von einer offenen Auslage ausgesucht werden, die sich an der Spieleranzahl orientiert.

Spielt man Gentes in der oben beschrieben erweiterten Konfiguration mit freier Kartenauswahl und eigenen Entscheidungen für die Verteilung der Trainingspunkte, kann das unter Umständen schon bei einigen Spielerinnen und Spielern den Grundstein für ein späteres Scheitern legen. Idealerweise verteilt man die Trainingspunkte so, dass eine, am besten sogar beide Karten, ohne eine zusätzliche Ausbildungsaktion ausgespielt werden können.

Der eigentliche Spielablauf bei Gentes teilt sich während der sechs Runde in zwei Phasen auf. In der sogenannten Blütephase führen die Spielerinnen und Spieler abwechselnd ihre Aktionen durch, bis alle gepasst haben. Anschließend erfolgt die Niedergangsphase, in der verwendete Aktionssteine  so wie Sanduhren zurückgelegt werden. Zudem gibt es noch Sonderpunkte und andere Belohnungen durch Karten und gebaute Städte, bevor es in die nächste Runde geht. Nach zwei Runden endet eine Epoche. Dadurch werden die bisherigen Zivilisationskarten, die noch nicht von den Spielerinnen und Spieler erworben wurden, auf den Ablagestapel gelegt und die Karten der neuen Epoche kommen ins Spiel.

Während des eigenen Zugs in der Blütephase können die Spielerinnen und Spieler immer genau eine Aktion durchführen. Dazu nehmen sie vom Spielpan einen Aktionsstein, zahlen, falls erforderlich, den zusätzlichen Betrag in Münzen für die Aktion und legen den Stein dann zusammen mit den Zeitkosten (in Form von Sanduhren) auf ihrem Tableau ab. Sollte eine Aktion mehr als eine Sanduhr gekostet haben, können entweder jeweils zwei Sanduhren in ein leeres Feld auf dem Tableau gelegt werden oder auf jedes Feld eine. Zu beachten dabei ist, dass von jedem Feld auf dem Spielertableau in der Niedergangsphase nur genau eine Sanduhr entfernt wird. Man hat also entweder in der laufenden Runde noch mehr freie Felder für weitere Aktionen, wenn zwei Sanduhren in ein Feld gelegt werden oder aber in der folgende Runde entsprechend weniger Aktionen, weil Felder noch durch Sanduhren blockiert sind.

Wie viel Münzen und Zeit eine Aktion kostet, hängt im Wesentlich davon ab, welchen Aktionsstein genommen wird. So benötigt etwa das Ausspielen einer Zivilisationskarte die Aktion „Chronist“. Vom Chronisten gibt es mehrere Aktionssteine auf dem Spielplan, die unterschiedlich viel kosten. Wer sich früher für die Aktion entscheidet, wird die günstigste Aktion nehmen. Nachfolgende Spielerinnen und Spieler haben das Nachsehen.

Bei anderen Aktion, wie etwa die Ausbildung, sind die Steine in Abhängigkeit zur Spielerzahl  stärker limitiert. So steht die Aktion bei zwei Spieler nur zwei Mal zur Verfügung, die Anzahl der bezahlten Münzen bestimmt hier zudem unabhängig von der Spieleranzahl, welche und wie viele Personen ausgebildet werden können.

Spätestens wenn ein Mitspieler keinen Platz mehr für Aktionssteine und Sanduhren auf seinem Tableau hat, kann er nur noch passen.

alternativer Startspielermarker

Spielgefühl

Eine große Stärke von Gentes ist die einfache und schnelle Zugabfloge beim spielen. Es gibt nur zwei Phase, die Blütezeit und die Niedergangsphase. Letztere ist im Prinzip nichts anderes als eine Verwaltungsphase, in der aufgeräumt wird und die Aktionssteine zurückgesetzt werden.

In der Blütezeit selber stehen je nach Verfügbarkeit der erforderlichen Steine folgende Aktionen zur Verfügung: Steuereinnahmen, Startspieler werden, Ausbildung der eigenen Bevölkerung, Erwerb von Zivilisationskarten, ausspielen von Zivilisationskarten und Bau von Städten. Dazu kommen noch Sonderaktion durch eigene ausliegende Zivilisationskarten. Sechs Hauptaktion zur Auswahl klingt mehr als es ist. Wie bereits beim Spielaufbau muss alles von den Zivilisationskarten aus betrachtet werden, denn sie sind die Hauptquelle für Siegpunkte — und um die geht es bei Gentes.

Um eine Zivilisationskarte auszuspielen, muss man deren Voraussetzungen erfüllen. Also entsprechend die Bevölkerung in den sechs Berufen richtig ausgebildet, bei einige Karten zusätzlich noch passende Städte gegründet haben. Die Ausbildung der Bevölkerung orientiert sich dabei an den Zivilisationskarten, die man auf der Hand hat oder die man mit der dazugehörigen Aktion erwerben will. 

Da die meisten Aktionen Geld kosten, muss man auf seinen Münzvorrat achten, denn das das Startkapital ist schnell ausgeschöpft. Mit den entsprechenden Zivilisationskarten oder den Bau der passenden Städte lässt sich das Steuereinkommen verdoppeln. Das ist auch dringend notwendig, da man mit mehr Münzen leichter die Ausbildung finanzieren kann und ebenfalls besser an mehr Zivilisationskarten gelangt.

Zeit ist ein wichtiger und interessanter Faktor bei Gentes. Jeder Aktionsstein belegt ein Feld auf dem Tableau, hinzu kommt noch eine bestimmte Anzahl an Sanduhren, die rechts vom Aktionsstein auf das Tableau gelegt werden. Dabei belegen Sanduhren genau die gleichen Plätze, die man zur Ablage von Aktionssteine benötigt. Ist kein Platz mehr auf dem Tableau vorhanden, kann auch keine Aktion mehr durchgeführt werden. Erst am Ende einer Epoche wird jeweils ein Schloss vom Tableau entfernt. Weitere Schlösser lassen sich durch bestimmte Zivilisationskarten entfernen, was wiederum den Kreis schließt. Die Karten sind das Herzstück von Gentes, Hauptschauplatz der Spielerinnen und Spieler ist das eigene Tableau. Jeder platzierte Aktionsstein beeinflusst, welche und wie viele weitere Aktionen einem noch in der aktuellen Runde zur Verfügung stehen. Durch die Möglichkeit, zwei Sanduhren in einem Feld zu platzieren, kann man sich Zeit leihen, die Zinsen dafür zahlt man in Form von blockierten Feldern in der Folgerunde.

Der Spielplan selber dient im wesentlichen als Ablagefäche für die Aktionssteine. Entsprechend klein ist daher die Karte mit der Mittelmeerregion. Anfänger könnten trotzdem dazu verleitet werden, sich auf den Bau von Städten zu konzentrieren. Schließlich möchte sich eine Kultur auch ausbreiten. Damit gewinnt man Gentes jedoch nicht. Der Bau von Städten sollte nur dann erfolgen, wenn man das dazugehörige Symbol für eine Zivilisationskarte benötigt oder aber eine Hauptstadt baut, um Bonusaktionen beziehungsweise Verstärker nutzen zu können.

Im Idealfall bauen die Zivilisationskarten eines Spielers sich auf wie eine Kaskade. Neue Zivilisationskarten erfordern dann ausbildet Personengruppe, die man bereits zuvor ausgebildet hat und lediglich um eine weitere Stufe verbessern muss. Alle Gruppe gleichermaßen auszubilden ist zwar möglich, aber wenig sinnvoll. 

Spielmaterial

Von Gentes gibt es verscheiden Ausgaben. Zum einen die Standardausgabe, die erstmals 2017 in geringer Auflage erschien und die Deluxe-Ausgabe, welche an die Kickstarter-Unterstützer Anfang des Jahres ausgeliefert wurde. Im Handel erhältlich ist jetzt eine überarbeitet Standard-Version. Diese kostet je nach Händler rund 40 Euro, für die Deluxe-Version über Kickstarter wurden inklusive Versand rund 60 Euro aufgerufen.

Einer der auffälligsten Unterschiede zwischen den beiden Versionen ist das Spielmaterial. Die Münzen aus Pappe wurden durch solche aus Metall ersetzt, für die Bevölkerung wurden extra Figuren (statt Holwürfel) gefertigt. Ein Satz der Figuren in Übergröße ersetzt zudem die Pappplättchen für die Ausbildungskosten. Die aus Pappe gefertigten Counter für die Aktionen wurden durch Holzsteine getauscht. Für die gibt es dann Aufkleber zum selber drauf kleben.

Ebenfalls aus Holz wurden Sanduhren gefertigt, die die Marker in der Standardausgabe ersetzen. Hinzu kommen noch weitere Unterschiede, etwa der praktische Schachteleinsatz oder die zweilagigen Spielertableaus, auf denen die Steine nicht verrutschen können.

Insgesamt betrachtet ist die Deluxe-Version von Gentes eine Augenweide. Kleinere Details wie etwa die Aufkleber, die sich mitunter ablösen können, trüben den Gesamteindruck, aber das ist eher jammern auf hohem Niveau. Hinsichtlich des Spielmaterials ist die Ausgabe von Gentes ein Meilenstein. Ob man jetzt unbedingt noch die zusätzliche Hülle für die Spielschachtel benötig, darüber ließe sich vermutlich vortrefflich streiten. Meiner Meinung nach ist sie überflüssig – es sei denn, man verwendet Brettspiele lediglich als Dekorationsobjekt im Regal.

Das hervorragende Material lässt bei Gentes allerdings das Hauptproblem des Spiels um so deutlicher hervortreten. Es gibt vor, mehr zu sein, als es in Wirklichkeit ist. Um Gentes zu spielen, reicht die normale Ausgabe völlig aus. Bei der Deluxe-Version weckt das Material Erwartung, die das Spiel so nicht erfüllen kann.

Sicher, die Haptik ist angenehmer. Die sechs Personen aus Holz für das eigenen Tableau sehen auch klasse aus. Aber im Grunde sind sie bedeutungslos, man verschiebt auf einer Tabelle gefühlt immer noch Klötzchen. Trotz des Materials fehlt der Bezug zum Thema. Gentes will ein Zivilisationsspiel sein, ist es aber nicht. Vielmehr ist es ein solide gemachtes Wettrennen um Siegpunkte, bei dem derjenige gewinnt, der die besten zueinander passenden Zivilisationskarten auslegen konnte.

Als misslungen finde ich persönlich die überarbeitet Anleitung, die in meinen Augen an einigen Stellen eine Verschlechterung darstellt. Passagen, die ursprünglich klar und verständlich waren, wurden durch solche ersetzt, die sich nicht sofort erschließen. Das gilt insbesondere für die Aktion Philosoph, bei der es zu Verwirrungen darüber kommen kann, was mit den Kosten genau gemeint ist und ob man zusätzlich zu den Münzen, die man für die Auswahl des Aktionssteins bezahlt hat, noch mal bezahlen muss. 

Ein weiters Beispiel ist die Heimatstadt der Erfinder, hier der Text aus der Erstauflage:

Wählt der Spieler eine reguläre Aktion Philosoph, entweder durch ein Aktionsplättchen vom Spielplan, durch die Aktion einer Zivilisationskarte oder durch die Aktion der Heimatstadt der Philosophen, darf er eine zusätzliche Person innerhalb des elaubten Bereichs ausbilden.

Das hört sich eindeutig und verständlich an, wurde aber in der Deluxe-Version durch folgende Passage ersetzt:

Du darfst diesen Modifikator verwenden, wenn du die ‚Philosophen‘-Aktion nutzt, um 1 weitere Person innerhalb des genutzten Wertes auszubilden ohne dafür weitere Münzen zu bezahlen. Dadurch kannst du 2 Personen ausbilden während du nur für 1 bezahlst oder 3 Personen wenn du für 2 bezahlst.

Warum macht man so was? Das mit den Münzen ist einfach verwirrend. Bereich ist hier deutlicher und erklärt, dass man für die Aktion selber bezahlt, dann innerhalb eines Bereiches auswählen kann, ohne noch mal für etwas zu zahlen.

Licht & Schatten

herausragendes Spielmaterial

innovativer Zeitmechanismus

schnell gespielt

geringe Downtime

kaum Interaktion

mechanisches Spielgefühl

aufgesetztes Thema

Spielanleitung zum Teil undeutlich

Fazit

Vor der ersten Partie Gentes glaubt man möglicherweise noch, ein toll ausgestattetes Zivilisationsspiel mit einem originellen Mechanismus vor sich zu haben. Tatsächlich ist das Material wie beschrieben wirklich grandios, der Mechanismus mit der geliehenen Zeit in Form von Sanduhren bei den Aktion  ist erfrischend anders. Allerdings halte ich Gentes nicht für ein Zivilisationsspiel. Genauer gesagt ist der thematische Überbau völlig bedeutungslos. In keinem Moment des Spiels entsteht das Gefühl, die Geschicke eine Volkes zu steuern.

Die Abhängigkeit von passenden Zivilisationskarten ist stark ausgeprägt. Genau wie der Rest des Spiels haben sie jedoch keinen Bezug zum Thema. So kann man etwa mit dem Katapult eine Stadt bauen, statt die eines Mitspielers einzunehmen oder zu zerstören, was thematisch mehr Sinn ergeben würde.

Da Gentes aber keine Interaktion vorsieht, passt das Katapult andererseits in seiner reduzierten Funktion zum Spiel. Man merkt lediglich das andere Mitspieler am Tisch sitzen, wenn einem Aktionssteine oder Karten vor der Nase weggenommen werden. Ansonsten ist Gentes nämlich eine ausgesprochen solitäre Angelegenheit.

Merkwürdig wirkt auch, dass ein Sieg ohne den Bau einer einzigen Stadt möglich ist. Selbst in der dritten Epoche gibt es genügend Zivilisationskarten, die keine Städtesymbole aufweisen.

Im Rahmen dieser Rezension musste ich mich regelrecht quälen, um auf zehn gespielt Partien zu kommen. Während es andere Spiele gibt, die mit zunehmender Anzahl an gespielten Parteien besser werden, verhielt es sich bei Gentes genau anders herum. Mit Gentes habe ich ein wunderschön aussehendes Spiel in der Sammlung, welches mich spielerisch in keinster Weise reizt. Das Spiel ist gefühlt eine solitäre Knobelaufgabe, bei der es darum geht, aus den ausliegenden Karten die meisten Siegpunkte zu generieren. Eroberungen und Handelsbeziehungen, von denen der Einleitungstext der Spielregeln spricht, sucht man vergeblich. Statt Höhen und Tiefen der Geschichte erlebt man hauptsächlich die Tiefen eines rein mechanischen Spiels.

Selbst Fans von abstrakten Spielen werden mit Gentes nicht unbedingt warm.

KurzInfo

Gentes
1 bis 4
90 Min.
BoardGameGeek
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Gentes ist ein knackig schnelles Spiel mit einem Aktionsmechanismus, bei dem Zeit eine Rolle spielt. Das Thema Zivilisation kommt jedoch zu kurz. In der Deluxe-Ausgabe besonders ansprechendes Material, aber deutlich schlechtere Spielregeln.

Bewertung

Gespielte Partien

10

Gesamtspielzeit

13 h

Mitspieler

3

Zuletzt Gespielt

02.04. 2019
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